Laue Nächte und kalte Drinks – so gelingt das perfekte Sommeroutfit

Wenn die Temperaturen auf dem Thermometer steigen und schon das morgendliche Aufstehen zu Schweißausbrüchen führt, kann der Gedanke an Kleidung beinahe physisch schmerzen. Leider leben viele von uns in Kulturkreisen, in denen das öffentliche Entblößen oder Entblößtsein nicht einmal im Sommer toleriert wird. Einerseits ist das schade, andererseits könnte so auch kaum jemand ausnutzen, wie verspielt und interessant Sommermode sein kann. Dass es beim perfekten Sommeroutfit jedoch nicht nur um die Optik geht, sondern auch darum, keinen Hitzekoller zu erleiden, macht die Angelegenheit jedoch trickreich. Kein Problem jedoch, wenn der passende Ratgeber zur Hand ist. Wer also Probleme hat, sich bei heißen Temperaturen geeignet zu kleiden, kann sich im Folgenden einige Tipps holen.

Hitze zum Frühstück und dann ab zur Arbeit: das Sommeroutfit fürs Büro

Im Hochsommer kann es schon einmal vorkommen, dass bereits am frühen Morgen brütende Hitze herrscht. Direkt nach dem Aufstehen fühlt es sich an, als hätte man bereits eine mehrstündige Fahrt in einem stickigen, überfüllten Reisebus hinter sich gebracht. Doch die Arbeit ruft, auch wenn allein der Gedanke an einengende Kleidung schon für regelrechte Ekelgefühle sorgt.

Insbesondere für diejenigen, die im Büro arbeiten müssen, kann die Wahl eines passenden Sommeroutfits schwierig werden. Schließlich verfügen viele Unternehmen über einen bestimmten Dresscode und wünschen nicht, dass ihre Mitarbeiter Kunden in Flipflops gegenüberstehen. Apropos: Auch Sandalen bieten allzu freizügige Einblicke auf den einen oder anderen ungepflegten Winterfuß. Aus diesem Grund sollte zumindest das Schuhwerk sich nicht von der Saison beeinflussen lassen.

Ballerinas hingegen lassen sich meistens auch businesstauglich stylen. Obwohl Damen ihren Füßen zwar etwas Luft lassen dürfen, gilt das nicht unbedingt für das ganze Bein. Luftige Röcke können im Sommer sehr angenehm sein, jedoch sollten sie höchstens knapp über dem Knie enden. Alles darüber hinaus wirkt unprofessionell und zeigt sich im Büroalltag auch als ziemlich unpraktisch.

Oben herum gibt es im Sommer kaum etwas Angenehmeres als luftige Blusen. Insbesondere zarte Pastelltöne und Weiß bringen Frische in den Kleiderschrank und absorbieren zudem weniger Sonnenstrahlung, weshalb sie allgemein die bessere Wahl bei heißen Temperaturen sind. Doch Vorsicht: Helle Farben können oft auch bedeuten, dass die Unterwäsche sichtbar darunter wird. In einem solchen Fall hilft nur, auf robustere Stoffe zurückzugreifen und die zarten Chiffonblusen lieber in der Freizeit anzuziehen oder aber mit roter Unterwäsche zu experimentieren. Diese ist unter weißen Blusen oftmals weniger sichtbar als weiße oder hautfarbene Exemplare.

Frisch nach Feierabend: Sommerzeit ist Partyzeit

Wenn der Arbeitstag erst einmal überstanden ist, gibt es nichts Schöneres, als die formelle Kleidung gegen etwas Bequemeres und Luftiges einzutauschen. Vor allem, da im Sommer zahlreiche Freizeitangebote an die frische Luft locken. Da es insbesondere beim Tanzen oder in Menschenmengen sehr warm werden kann, sollte das Outfit mit Bedacht gewählt werden. Schließlich möchte sich niemand einen schönen Tag aufgrund unpassender Kleidung ruinieren.

Doch wie kann das beste Outfit für warme Sommernächte gefunden werden? Zwar kommt es ganz auf die Veranstaltung an, doch in der Regel wird die Freizeit im Sommer kaum von Kleiderordnungen beherrscht. Aus diesem Grund kann im Sommer ruhig zu freizügigen und luftigen Sommerkleidern gegriffen werden. Da das warmstichige Dämmerlicht besonders gute Fotos begünstigt, kann Frau gerade auf Festivals ruhig kreativ werden. Speziell Carmenblusen, die vom Temperament spanischer Flamencotänzerinnen inspiriert sind, oder wallende Boho-Kleider sind bequem und bieten genug Bewegungsfreiheit. Auch Shorts sind Klassiker bei warmen Temperaturen.

Wer jedoch ungern kurze Hosen oder Röcke trägt, weil die Haut zwischen den Oberschenkeln durch Schweiß und Reibung unangenehm wund wird, muss dennoch nicht auf das passende Outfit verzichten. Mutige Damen tragen Radlershorts aus Spitze unter ihren Shorts, weniger Mutige können versuchen, ihre Oberschenkel mit Deo einzusprühen. So wird die Schweißbildung gehemmt und das Tragen von Shorts weniger lästig.